Antihomotoxische Therapie

Antihomotoxische Therapie:

Ärztliche Modelle von Gesundheit und Krankheit haben im Laufe der Geschichte immer wieder gewandelt. Nach der Humoralpathologie (Ursache für Krankheiten sind in Störungen der Körpersäfte zu suchen) hat neben vielen anderen, die Zellularpathologie (Ursache für Krankheiten sind in Störungen der Zelle zu suchen) eine überragende Rolle gespielt. Eine Synopsis aus verschiedenen Krankheitserklärungsmodellen hat die Homotoxikologie / antihomotoxische Therapie von dem deutschen Arzt Dr. Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985) als eine Ganzheitsschau eine Synthese der Medizin seit 1955 geschaffen.

Das sogenannte 6-Phasen-Schema der humoral-zellulären Homotoxikose-Lehre (antihomotoxische Therapie) ist im Zentrum durch den biologischen Schnitt geteilt und zentrales Element für die antihomotoxische Therapie.

Die ersten 3 Phasen, die von Dr. Reckeweg auch die humoralen Phasen genannt wurden, sind die Exkretionsphase, die Reaktionsphase und die Depositionsphase. Hier sind die Fermente noch intakt, das Exkretionsprinzip herrscht vor und es besteht eine günstige Prognose.

Die letzten 3 Phasen, die von Dr. Reckeweg auch die zellulären Phasen genannt wurden, sind die Imprägnationsphase, die Degenerationsphase und die Neoplasmaphase. Hier sind die Fermente geschädigt, das Kondensationsprinzip herrscht vor und es besteht eine ungünstige Prognose.

Aufbauend auf der Homöopathie von Dr. Samuel Hahnemann hat Dr. Reckeweg homöopathische Einzelmittel, wie auch Kombinationspräparate für die Behandlung der verschiedenen Krankheiten aus der Sicht der antihomotoxischen Denkweise zusammen gestellt und damit die antihomotoxische Therapie begründet. Dabei finden verschiedene Wirkstoffe Verwendung, wie z.B. Pflanzen-, Mineral-, Organ-, Gewebezubereitungen, Krankheitsstoffe (Nosoden), Spurenelemente, intermediäre Wirkstoffe, homöopathisierte Allopathika (schulmedizinisch-chemische Medikamente), auch verdünnte Toxine und chemische Verbindungen jeder Art.

Die antihomotoxische Therapie dient der Stimulation der Selbstheilungskräfte.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass es sich hierbei nicht um ein wissenschaftlich/schulmedizinisch anerkanntes/bewiesenes Verfahren handelt.


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